Montag, 9. März 2015

Rezension: Die Sieben Schwestern von Lucindia Riley aus dem Englischen von Sonja Hauser


Die Sieben Schwestern
Eine Rezension von: Daniela Malsch
Autorin: Lucinda Riley
Verlag:  Verlagsgruppe Randomhouse -GOLDMANN-
Preis: 19,99 Euro (gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag)
ISBN 978-3442313945

Kurzbeschreibung (Klappentext):

Der erste Roman einer faszinierenden Reihe um die „Sieben Schwestern“.

Maia ist die älteste von sechs Schwestern, die alle von ihrem Vater adoptiert wurden, als sie sehr klein waren. Sie lebt als Einzige noch auf dem herrschaftlichen Anwesen ihres Vaters am Genfer See, denn anders als ihre Schwestern, die es drängte, draußen in der Welt ein ganz neues Leben als Erwachsene zu beginnen, fand die eher schüchterne Maia nicht den Mut, ihre vertraute Umgebung zu verlassen. Doch das ändert sich, als ihr Vater überraschend stirbt und ihr einen Umschlag hinterlässt – und sie plötzlich den Schlüssel zu ihrer bisher unbekannten Vorgeschichte in Händen hält: Sie wurde in Rio de Janeiro in einer alten Villa geboren, deren Adresse noch heute existiert. Maia fasst den Entschluss, nach Rio zu fliegen, und an der Seite von Floriano Quintelas, eines befreundeten Schriftstellers, beginnt sie, das Rätsel ihrer Herkunft zu ergründen. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte in der Vergangenheit ihrer Familie, und sie taucht ein in das mondäne Paris der Jahrhundertwende, wo einst eine schöne junge Frau aus Rio einem französischen Bildhauer begegnete. Und erst jetzt fängt Maia an zu begreifen, wer sie wirklich ist und was dies für ihr weiteres Leben bedeutet ...

„Wir sind alle in der Gosse, aber manche von uns blicken zu den Sternen“
Zitat: Oscar Wilde

Meinung:

Die Spiegel-Bestsellerautorin Lucinda Riley hat mit über 2,5 Millionen verkauften Exemplaren im deutschsprachigen Raum bereits ein Zeichen gesetzt. Mit ihrem Mammut-Projekt wird sie ihre Verkaufszahlen sicherlich potenzieren. Lucindia Rileys „Die Sieben Schwestern“ ist der Auftakt einer Reihe aus insgesamt sieben Bänden. Die Reihe befasst sich mit dem Weg von sieben Frauen durch deren Vergangenheit in die Zukunft.

Lucindia Rileys siebenbändige Buchreihe „Die Sieben Schwestern“ sind auf dem Fundament des Sternenhaufens der Plejaden, die „seven sisters“ ( zu deutsch „sieben Schwestern) erbaut und die sieben Frauen, um die es in ihrer Reihe geht, wurden nach den sieben Sternen der Plejaden benannt. Diese sieben Frauen wurden im Babyalter von einem reichen Geschäftsmann adoptiert und in der Schweiz großgezogen. Die sieben Frauen wachsen als nunmehr sieben Schwestern wohlbehütet auf dem großzügigen Anwesen des Adoptivvaters, der von seinen Töchtern liebevoll Pa Salt genannt wird, heran. Der Adoptivvater hinterlässt jeder seiner sieben Töchter einen Brief mit diversen Hinweisen über die jeweilige Vergangenheit und Herkunft. Lucindia Riley hat jeder der sieben Schwestern jeweils einen Roman gewidmet - die Reihe beginnt mit Maia D‘Aplise, der ältesten der sieben Frauen. Ihre sechs Schwestern heißen Ally, Star, CeCe, Tiggy, Elektra und Merope. Sehr angenehm ist es, dass Lucinda Riley an den Anfang ihres Romans eine Aufstellung der Akteure setzt, welche den Überblick vereinfacht.

Lucindia Riley beschreibt im ersten Teil ihres Siebenteilers wie Maia nach und nach den Geheimnissen ihrer Vergangenheit auf den Grund geht und macht deutlich, was seinerzeit dazu geführt hatte, dass sie zur Adoption freigegeben wurde.

Lucindie Riley hat einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil, der Lust auf mehr macht und es einem nicht gerade erschwert den Roman zügig zu lesen. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man immer mehr erfahren will - immer weiter lesesen will und es kaum erwarten kann den zweiten Teil in seinen Händen zu halten. Ich bin mir sicher, dass es der Autorin mit dieser Romanreihe gelingen wird viele tausende Menschen in ihren Bann zu ziehen.


Die Autorin Lucindia Riley vermag es in „Die Sieben Schwestern“ mit einer Symbiose aus tragischem Schicksal, großen Emotionen und herrlichen Schauplätzen eine fesselnde Geschichte zu erschaffen, welche Lust auf die Fortsetzung der Romanreihe macht. Wir können gespannt sein ob der zweite Teil des Siebenteilers an den Auftakt von Lucindia Rileys Reihe heranreichen oder ihn sogar noch übersteigen wird. Ein Erfolg wird die Romanreihe sicherlich allemal!

Fazit:

Ein spannender Auftakt zur siebenbändigen Romanreihe mit absoluter Suchtgefahr!


Über die Autorin:

Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrer Familie in Norfolk im Osten Englands und in ihrem Haus in der Provence.






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